Wenn Sie dies lesen können laden Sie bitte ein Adobe Flash-Update für Ihren Browser, um die Site mit vollem Umfang zu genießen! www.adobe.com

Bilder aus dem Alltag

Login für Autoren

Besucher können sich hier anmelden, aber es gibt zur Zeit noch keine Daten die nur registrierte User einsehen können!



Start Schulinfos Schulprofil
Schulprofil PDF Drucken E-Mail

Lehrplanausweisung:
Unterricht und Leistungsbeurteilung erfolgen nach dem Lehrplan der allgemeinbildenden höheren Schulen. Der Inhalt der „Mittelstufenlehrpläne“ soll durch die Betonung des ganzheitlichen Aspekts der Volksschullehrpläne ergänzt werden. Dies soll einen gleitenden Übergang zum Fachlehrersystem mit einer möglichst geringen Anzahl von in einem Jahrgang eingesetzten Lehrerinnen und Lehrern ermöglichen.
Bei drohenden negativen Beurteilungen und nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten können die Erziehungsberechtigten in einzelnen Unterrichtsgegenständen eine Beurteilung nach dem Lehrplan der Hauptschule verlangen. In diesem Fall ist im Zeugnis der Passus „Beurteilt nach dem Lehrplan der Hauptschule“ mit einer entsprechenden fiktiven Leistungsgruppenzuordnung in D, E und M zu vermerken. Lehrplanabstufungen sollen  frühestens in der 6. Schulstufe vorgenommen werden.
Interessen- und berufsorientierte Mittelschule (7./8. Schulstufe):
Schüler/innen, die eher einen unmittelbaren Einstieg in eine berufsbildende Schule oder in die Berufsausbildung (Berufsbildende höhere / mittlere Schule, Polytechnische Schule / Berufsschule) anstreben, wählen die interessens- und berufsorientierte Mittelschule. Es gelten sowohl für den technischen als auch für den wirtschaftlichen Bereich die Lehrpläne der 7. und 8. Schulstufe des Realgymnasiums bzw. in Analogie zu den Bestimmungen zur 5. und 6. Schulstufe die Lehrpläne der Hauptschule.
Innerhalb der interessens- und berufsorientierten Mittelschule werden konzentrierte Maßnahmen der Berufsorientierung und der Vorbereitung zum Besuch von weiterführenden Schulen im berufsbildenden Bereich gesetzt.
Realgymnasium/Gymnasium (7./8. Schulstufe):
Nach der 6. Schulstufe besteht für Schüler/innen mit den entsprechenden Berechtigungen die Möglichkeit, in einen human-kreativen Zweig nach dem Lehrplan des Realgymnasiums (Allgemeinbildender Bereich) unterrichtet zu werden. Schüler/innen, die eine allgemeinbildende Oberstufenform, Kindergartenpädagogik, Sozialbetreuer, … anstreben, wählen diesen Bereich.

Partnerschulkonzept:
Zentrales Ziel der Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule ist, die Leistungs- und Anforderungsprofile der beiden Schultypen besser zu verdeutlichen und daraus entsprechende Schlüsse für den konkreten Unterricht zu ziehen.
Darüber hinaus sind ab der 7. Schulstufe folgende konkrete Maßnahmen geplant:
Führung eines Wahlpflichtfaches. Besonders der wirtschaftliche Bereich soll auf den Übertritt in die HLW Türnitz vorbereiten (gemeinsame Projekte). Es besuchen bis jetzt schon viele Abgänger unsere Partnerschule.
Wahlpflichtfächersystem in der 7./8. Schulstufe
Trainingskurse zur Erreichung der Bildungsstandards in Deutsch, Englisch und Mathematik

Leistungsbeurteilung:
Die Leistungsbeurteilung in den Modellschulen erfolgt ergänzend zu den Ziffernnoten unter folgenden Gesichtspunkten:
Direkte Leistungsvorlage („Leistungsportfolios“): Diese Portfolios werden bereits in der 4. Volksschulklasse initiiert und vorbereitet und in der Mittelschule fortgeführt.
Objektivierung der erbrachten Leistungen durch Orientierung an den Bildungsstandards (zumindest in den Gegenständen M, E, D).
Individualisierende Formen der Leistungsfeststellung (Lernzielkataloge)
Differenzierende Leistungsbeschreibung: Zweimal pro Jahr hat auf der Basis der Leistungsportfolios, der Standardüberprüfungen und der sonstigen Leistungsrückmeldungen eine differenzierende Leistungsbeschreibung für jeden Schüler/jede Schülerin zu erfolgen. Diese Leistungsbeschreibung ist in entsprechender Weise Schülern/innen und Eltern zu kommunizieren. Dabei sollen die Schüler/innen eine entscheidende kommunikative Rolle spielen. Diese neue Form der Leistungsrückmeldung ersetzt die bisherigen Elternsprechtage.

Standortbezogene Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich:
Alle standortbezogenen Maßnahmen im Unterrichtsbereich streben ein ausgeprägtes und erkennbares System der Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts an.
Im Einzelnen sind von der Schule folgende Umsetzungsmaßnahmen geplant:

Schülerzentriertes Arbeiten als wichtiger Unterrichtsgrundsatz:
Wir streben in allen Bereichen des Unterrichts Lernen an differenzierten Aufgabenstellungen in offenen Lernsituationen an. Unterschiedliche Begabungen der Schüler/innen sollen bewusst wahrgenommen und in konkrete Unterrichtsmaßnahmen umgesetzt werden. Wir streben bewusst einen hohen Grad an Vielfalt an, der seinen Niederschlag sowohl in den Unterrichtskonzeptionen als auch in der Schulstruktur findet.
Folgende konkrete Maßnahmen sind geplant:
Selbstständiges Lernen als Unterrichtsgrundsatz
Langzeitarbeiten der Schüler/innen in mehreren Fächern
Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen
Portfolioarbeit in mehreren Gegenständen
Gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bis zur Einzelbetreuung
Planarbeit in mehreren Unterrichtsgegenständen
Doppelstunden

Projektorientierter Unterricht:
Projektunterricht soll ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsplanung werden. Dieser kann in Blockform oder über einige Wochen verteilt, jahrgangs- oder klassenübergreifend erfolgen. Das Lehrerteam erprobt einige Umsetzungskonzepte in den ersten Jahren des Modellversuchs, Arbeitsportfolios der Schüler/innen als Projektergebnis werden angestrebt.

Angebot an Wahlmöglichkeiten und Kurssystemen, vor allem auch unter dem Aspekt der Begabungsförderung, auch schulstufen- oder schulübergreifend.
Im Rahmen der Interessen- und Begabungsförderung sollen vielfältige Kursangebote mit freier Wahlmöglichkeit angeboten werden. Ab der 7. Schulstufe soll in Absprache mit Schüler/innen und Eltern ein differenziertes Wahlpflichtangebot erstellt werden. Dieses soll jedenfalls eine zweite Lebende Fremdsprache enthalten. Zusammenarbeit mit Vereinen im Bereich der Bewegungserziehung bzw. mit der Musikschule ist geplant.

Aufbau von Förder- und Stützsystemen:
Das bisherige Förderprogramm der Schule wird beibehalten bzw. ausgebaut. Es sieht im Einzelnen folgende Maßnahmen vor:
In den Gegenständen D, E und M sollen genaue Lernzielkontrollen und darauf aufbauende individuelle Förderprogramme die Erfüllung von Mindestanforderungen in diesen Gegenständen sicherstellen.

Zweilehrersysteme, vor allem in größeren Klassen und in den
Schularbeitsfächern (D, E, M).
Der Unterricht in den Gegenständen D, E und M erfolgt im Zweilehrersystem. Dies soll eine möglichst individuelle Betreuung jedes Schülers/ jeder Schülerin sicherstellen. Weiters ist unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Lehrerressourcen auch Teamteaching in jenen Fächerkombinationen, die fächerübergreifend konzipiert sind, vorgesehen.

Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation:
Der Unterricht wird – wo immer organisatorisch möglich – in Doppelstunden organisiert.
Bildung von kleinen, überschaubaren Lehrerteams:
Beim Lehrereinsatz wird darauf geachtet, dass Jahrgangkernteams mit Lehrern/innen mit möglichst großer Stundenanzahl – geprüfte Gegenstände, Förderunterricht, fächerübergreifender Unterricht, freie Lernphasen, Projektunterricht, Interessens- und Begabungsförderung – gebildet werden. Dies soll klarere Verantwortungszuordnung für Unterrichts- und Erziehungsarbeit ermöglichen. Unterrichtsplanung und –dokumentation sollen dadurch erleichtert werden. Die Kernteams werden namentlich nachvollziehbar für alle Jahrgangsklassen ausgewiesen.

Pädagogische Schwerpunktsetzungen:
Das Konzept soll gute Rahmenbedingungen für die Umsetzung pädagogischer Innovationen im Hinblick auf den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern nach der 5.Schulstufe schaffen.

Individualisiertes Lernen forcieren:
„Planarbeit“ in bestimmten festgelegten Stunden der Woche (Übungsaufgaben, Wiederholungen, Kreativaufgaben zu den Fächern D, E, M) soll Wiederholen für schwächere und besonders anspruchsvolles Arbeiten für unterschiedlich begabte Schüler/innen ermöglichen.

Fächerübergreifendes Arbeiten ermöglichen:
Ein- bis zweimal pro Jahr fächerübergreifende Projekte in der Dauer von vier bis sechs Wochen

Zusatzangebote bieten:
„Werkstättenarbeit“

Offenes Lernen ermöglichen:
Wöchentlich wiederkehrender Block für fächerübergreifendes Lernen

Neustrukturierung der schulischen Lernzeiten vorsehen:
Doppelstunden als Grundsatz in (möglichst) allen Gegenständen

Arbeit in Lehrerjahrgangsteams:
Einsatz möglichst kleiner Lehrer/innenteams in den einzelnen Schulstufen
Teamteaching

Ganztägige schulische Betreuung (ist ab 2009/10 vorgesehen):
Elemente der ganztägigen Betreuung als wichtiger Bestandteil von Schulentwicklung am Standort
Es gibt genügend Anmeldungen. Zusätzlich wird eine Zusammenarbeit mit Vereinen (besonders Fußball) angestrebt. Ein buntgefächertes Lern- und Freizeitangebot soll entwickelt werden.

Weitere Schwerpunkte des Standortes im Bereich der Schulentwicklung und des Unterrichts:
Über die konkreten Schwerpunktsetzungen im Bereich des Niederösterreichischen Schulmodells hinaus arbeitet die Schule an folgenden weiteren standortspezifischen Schwerpunktsetzungen
• Nachmittagsbetreuung
• Begabungs- und Begabtenförderung
• Entwicklungen im naturwissenschaftlichen Bereich
• Entwicklungen im künstlerisch – kreativen Bereich
• Sprachentwicklung
• Sprachenkonzept
• Neue Medien, Informationstechnologie
• Berufsorientierung